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WikiLeaks-Enthüllung: Clinton wollte Thema Nervengift A234 totschweigen

4.4.2018   https://de.sputniknews.com

Das US-Außenministerium hat sich geweigert, die von der Enthüllungsplattform WikiLeaks veröffentlichten Dokumente zu kommentieren, laut denen im Jahr 2009 die damalige US-Außenministerin Hillary Clinton ihre Diplomaten angewiesen haben soll, das Thema Nervengift А234 möglichst unter den Tisch zu kehren.

Den WikiLeaks-Dokumenten zufolge hatte Clinton im April 2009 vor der Sitzung der sogenannten Australischen Gruppe die US-Delegation schriftlich angewiesen, das Nervengift А234, mit dem der russische Ex-Spion Sergej Skripal vor einem Monat in Großbritannien vergiftet wurde, nicht zu erwähnen und das Thema herunterzuspielen, sollte es bei den Gesprächen aufkommen. Konkret gehe es um das 2007 erschienene Buch des mutmaßlichen Miterfinders des Nervengifts, Wil Mirsajanow, das die chemische Formel der Giftsubstanz enthält.

Sollte jemand bei der Sitzung das Buch doch erwähnen, müssen die US-Diplomaten auf „unzureichendes Wissen“ in dieser Frage hinweisen, lautete Clintons Anweisung. Damals sollen die USA außerdem behauptet haben, keine Giftsubstanzen der „vierten Generation“ zu entwickeln, und sollen von der Besprechung dieses Themas abgeraten haben. Auch die britische Seite soll bei dieser „Nichterwähnungspolitik“ mitgemacht haben. Das soll einer der Gründe sein, warum die OPCW A234 erst 2016 auf die offizielle Liste von Giftsubstanzen setzte, als es iranischen Forschern gelungen war, das Nervengift selbst zu produzieren.

Das US-Außenministerium hat sich am Mittwoch geweigert, die WikiLeaks-Dokumente zu kommentieren. „In Übereinstimmung mit seiner Politik kommentiert das State Department keine Fragen, darunter auch Geheimdokumente, die womöglich publik gemacht worden sind“, sagte ein Vertreter des Ministeriums gegenüber Sputnik.

Die Australische Gruppe ist ein seit April 1985 bestehender informeller Zusammenschluss von 40 Staaten sowie der Europäischen Kommission, die die Chemiewaffenkonvention und das Übereinkommen über das Verbot für biologische Waffen unterzeichnet haben.

Am Dienstag hatten die Experten des britischen Chemielabors Porton Down die genaue Herkunft des Nervengiftes, mit dem der russisch-britische Ex-Doppelagent Sergej Skripal vergiftet wurde, nicht nachweisen können. Das teilte Laborchef Gary Aitkenhead dem TV-Sender Sky News mit.

 

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