WARUM TUN WIR NICHTS GEGEN UNSERE VERDUMMUNG,
DIE ENTEIGNUNG UND EINMISCHUNG IN UNSER LEBEN?

Die große Mehrheit aller Menschen sind Schafe. Überall vermutlich, aber in Luxemburg ganz besonders .
Für Schafe gibt es keine Lösung. Sie brauchen auch keine. Sie sind zufrieden, wenn sie hinter einem Leithammel hertrotten. Sie haben sich damit abgefunden, von 18 bis 65 im gleichen Büro den Computer an und auszuschalten.

Für Schafe ist es normal, dass ihnen alle wichtigen Entscheidungen von einer übergeordneten Autorität abgenommen werden. Ihre einzige Sorge ist es, dass sie von ihrem Arbeitgeber wegrationalisiert werden. Dann würde ihre kleine Welt für sie zusammenbrechen.

Etwa 90 bis 95 Prozent aller Menschen in Luxemburg, schätze ich mal, gehören zu dieser Welt der Schafe.

Hier sind die Ausnahmen angesprochen:

Der kleine Rest mit Tendenz zum schwarzen Schaf!

Sehen Sie es als Auszeichnung, wenn Sie in Ihrer Umgebung als schwarzes Schaf gelten!

Es gehört Überwindung dazu, an diesen Punkt zu kommen. Die meisten von uns wurden in eine Familie von Schafen hinein geboren. Eltern Schafe, Geschwister Schafe. Die Freunde überwiegend Schafe. Kluge Schafe zeichnen sich aus, dass sie zum Leithammel aufsteigen. Schafe bleiben sie aber trotzdem!

Lange bevor wir auf die Idee kamen, mal selbständig zu denken, wurden wir als Schaf aufgezogen. Tag für Tag werden wir vollgedröhnt von einem Fernsehen für Schafe. Über unsere Pflichten als brave Bürger informieren uns Zeitungen für Schafe. In so einem Umfeld ist es gar nicht so einfach, sich eigene Gedanken zu machen und aus dieser Herde auszubrechen.

Wenn es doch einer versucht, kommen wie bei einer Schafherde die Schäferhunde, um ihn zurück in die Herde zu treiben, je nach Alter in Gestalt der Kindergärtnerin, des Lehrers, Ausbilders und später womöglich Polizei und Justiz.

Eine Gruppe gleichgesinnter schwarzer Schafe zu finden, ist gar nicht einfach.

Haben Sie etwa viele Freunde, die so denken wie Sie? Das wären Sie eine Ausnahme.

Selbst wenn wir aller Art Obrigkeit kritisch gegenüber stehen, akzeptieren wir alle unbewusst viel zu viel unsinnige Vorgaben und Zwänge. Kritik von Leuten, die eigentlich auf unserer Seite stehen müssten. Denen es auch nicht besser geht, die sich aber damit abgefunden haben, dass die Dinge eben so sind, wie sie sind. Die ab und zu murren, am Ende aber doch tun, was von Ihnen erwartet wird.

Schafe eben.

Das wohl auch ein Grund, warum Zeitungen sind, wie sie sind. Zensur ist in Luxemburg gar nicht nötig.
Journalisten zensieren sich längst selbst. Ein politischer Redakteur weiß genau, was von ihm erwartet wird. Was er schreiben darf, und was er sich lieber nicht mal denkt.

Das führt dazu, dass ein Politiker, wenn er lügt, laut Zeitung nie lügt, sondern im schlimmsten Fall »die Unwahrheit sagt«. Wenn er betrügt, dann »schummelt« er höchstens.

Die Bezeichnung»Diktator« darf nur verwendet werden, wenn der Betreffende als Rechter gilt. Linke Diktatoren wie die Castros heissen in der Presse Staatschef, Comandante oder Revolutionsführer.

Wollen Sie wirklich mit all diesen Einschränkungen, Belastungen und übertriebenen Kosten leben? Kaum einer kann sich auch nur vorstellen, wie es anders sein könnte. Die meisten wären überfordert, wenn sie plötzlich über ihr eigenes Leben selbst entscheiden müssten.

Jetzt mal nachdenken!