Autark leben

Weg mit dem Geld, Tauschhandel und Wertzuweisung aller Dinge, denn es geht auch anders.
Es gilt die Illusion des Geldes zu erkennen und wofür es tatsächlich gebraucht wird. 
Michael Tellinger erklärt in diesem Video das System vom Kontributionismus, wie eine Gemeinschaft ohne Geld funktionieren kann.

Wissenswertes

Pflanzen selbst vermehren, alte Sorten pflegen, von der Saatgutindustrie unabhängig leben

Permakultur

Der Begriff “Permakultur” leitet sich ursprünglich von “permanent agriculture” ab, der “dauerhaften Landwirtschaft”. Entwickelt wurde es von Bill Mollison und seinem Schüler David Holmgren in den 70ern in Australien. Über die Jahre hat sich das Konzept weiter entwickelt und auch die sozio-ökonomischen Bereiche unseres Lebens erreicht, wie der Geldwirtschaft (“Alternative Währungen”), Energieversorgung (“Energien nutzen”), der Landschaftsplanung (“Vielfältig, Widerstandsfähigkeit”) und des Miteinander-Lebens (“Gemeinschaft, Teilen”). Der Permakultur zu Grunde liegend ist ein nachhaltiges ökonomisches, ökologisches und soziales Leben.

„Permakultur ist das bewusste Design sowie die Unterhaltung von landwirtschaftlich produktiven Ökosystemen, die die Diversität, Stabilität und Widerstandsfähigkeit von natürlichen Ökosystemen besitzen. Die Philosophie hinter Permakultur ist eine Philosophie, die mit und nicht gegen die Natur arbeitet, eine Philosophie, der fortlaufenden und überlegten Observation und nicht der fortlaufenden und gedankenlosen Aktion; sie betrachtet Systeme in all ihren Funktionen, anstatt nur eine Art von Ertrag von ihnen zu verlangen, und sie erlaubt Systemen ihre eigenen Evolutionen zu demonstrieren.“
– ursprüngliche Definition der Permakultur nach Bill Mollison

 

Das Ziel der Permakultur ist es, sich die Natur und die natürlichen Ökosysteme (z.B. den Wald) zum Vorbild zu nehmen, sie zu beobachten und von ihnen zu lernen, um ähnlich funktionierende Systeme für die Nutzung der menschlichen Bedürfnissse zu entwickeln. Die verschiedenen Elemente werden dabei so miteinander kombiniert dass sich ein langfristig stabiles, widerstandsfähiges und ebenso produktives System entwickelt, welches zugleich Menschen, Tieren und Pflanzen Nahrung und Lebensraum bietet. Dabei spielen die Beziehungen zwischen den Bestandteilen des Systems eine grosse Rolle, da nur eine bewusste Gestaltung zum Aufbau produktiver Systeme führt. Wichtige Grundsätze bei der Planung sind, dass grundsätzlich ein Element mehrere Funktionen erfüllen sollte, sowie die gleiche Funktion von mehreren Elementen zur Verfügung gestellt wird.

“Permakulturelles Planen zielt auf die Erhaltung und schrittweise Optimierung des jeweiligen Systems sowohl für kurzfristige Bedürfnisse als auch für nachfolgende Generationen. Das System soll produktiv und anpassbar bleiben. Gleichzeitig wird bestmögliche Berücksichtigung der ökologischen, ökonomischen und sozialen Bedürfnisse des jeweiligen Systems angestrebt, damit es sich langfristig selbst regulieren kann bzw. durch minimale Eingriffe in einem dynamischen Gleichgewicht gehalten werden kann. Vorbild sind dabei beobachtbare Selbstregulationsprozesse in Ökosystemen wie Wäldern, Seen und Meeren.” (Wikipedia)

(frei nach verschiedenen Quellen)   http://lebensraum-permakultur.de/permakultur/

http://lebensraum-permakultur.de/

Aquaphonics Deutschland

hat die Etablierung und Förderung aquaponischer Kulturtechnik, vorrangig in Deutschland aber auch weltweit, zum Zweck. Ebenso die Weitergabe von Wissen und Methoden zur Fisch- und Pflanzenzucht in aquaponischen Kreislaufsystemen. 

Das Aquaponik-System ist ein geschlossener Biokreislauf. Wir beginnen den Wasser- und Nährstoffkreislauf im Fischbecken. Hier leben die Fische in einem für sie angemessenen Wasservolumen (Beckengröße) und bekommen alles, was sie zum Leben und Gedeihen brauchen. Natürlich bekommen die Fische auch Futter, welches sie aufnehmen und verdauen. Ein Teil des Fischfutters behalten die Fische, um zu wachsen, den anderen Teil scheiden sie wieder aus.

 

Der ammoniakhaltige Fischkot befindet sich nun im Fischbecken. Ammoniak (NH3) ist eine chemische Verbindung von Stickstoff (N) und Wasserstoff (H), ein farbloses, stechend riechendes Reizgas. Es reagiert basisch und ist gut wasserlöslich. Dabei reagiert ein Teil des Ammoniaks zu Ammonium (NH4+). Dieses nun ammoniumhaltige Wasser wird aus dem Becken durch einen Grobfilter geleitet, wo größere Schwebeteilchen wie Schlamm und Algen aus dem Wasser gefiltert werden. Das grob gereinigte Wasser wird nun durch einen weiteren Filter geleitet, in dem sich nitrifizierende Bakterien befinden. Vorausgesetzt sie haben genügend Sauerstoff zur Verfügung, wandeln diese das oben beschriebene Ammonium zu Nitrit und das Nitrit zu Nitrat (NO3-) um.

 

Dieses Nitrat ist eine Form von Stickstoff, welche die Pflanzen gut aufnehmen können. Das nährstoffreiche Wasser wird nun den Pflanzenwurzeln zugeleitet. Stickstoff ist ein Hauptnährstoff und wird von fast allen Pflanzen in relativ großen Mengen aufgenommen. So ist nur noch eine geringe Menge an Nitrat im zurück laufenden Wasser, nachdem das „Fischwasser“ die Filter und die Pflanzenwurzeln passiert hat Dieses fließt nun in das Fischbecken zurück, und der Kreislauf schließt sich. Es handelt sich hierbei um ein fast geschlossenes System. Alles, was aus dem System entnommen wird, sind abgeerntete Pflanzen oder Pflanzenteile und Fisch. Daraus ergibt sich alles, was wieder dem System zugeführt werden muss: Lediglich Frischwasser und Fischfutter. Grundsätzlich sind den Varianten und den Einsatzmöglichkeiten der Aquaponik kaum Grenzen gesetzt. Die Zahl der Variationen und der Bauarten ist fast genauso groß wie die Zahl der Einsatzorte selbst.

 

http://www.aquaponics-deutschland.de/

 

Aquaphonik-Anlage in Hamburg

 

 

Jonathan White Food4Wealth

Absolutely everything you need to know to grow healthy, fresh organic food, without all the problems.

http://www.food4wealth.com/

Links

zu Webseiten, die sich mit dem Thema "Autarkes Leben" beschäftigen:

Autark werden heißt die Verantwortung für sein Leben wieder zu übernehmen.

Sich wieder eigenverantwortlich, frei von wirtschaftlichen, politischen oder gesellschaftlichen Zwängen, Einflüssen und Abhängigkeiten um die Dinge im Leben zu kümmern, die in Wahrheit wichtig sind:
 
Entfaltung der eigenen Fähigkeiten und Talente
grundlegende gesunde Ernährung
Visionen und Träume wahr werden lassen
gesund leben und wirken
Dazu bedarf es der Unabhängigkeit, der Freiheit, sein Leben zu leben. Autark werden unterstützt Menschen, die genau dieses tun wollen und hilft, das Wissen für eine unabhängige, autarke Lebensweise in Theorie und Praxis zu vermitteln. Autark werden vernetzt Menschen und fördert Gemeinschaften, denn Autark werden ist sinnvollerweise ein Gemeinschaftsprojekt bzw. lässt sich in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter am einfachsten realisieren. 
Es ist nicht viel, was der Mensch dazu braucht, hier gibt es die Informationen, um die Grundlagen wieder zu lernen und sich wieder daran zu erinnern. Wir haben es alle einmal gewusst.
 
Viele Angebote und Hilfestellungen entstehen hier, die uns ein autarkes Leben wieder ermöglichen.

weiterlesen auf http://www.autark-werden.at/